Wozu braucht der menschliche Organismus ein Antioxidans?

Wer diesen Begriff zum ersten Mal hört oder liest, ist im ersten Augenblick verstört. Denn warum und wo muss im Organismus irgendetwas daran gehindert werden zu oxidieren? Gemeinhin kennen wir einen solchen Vorgang ja nur vom Eisen, das rostet. Und vielleicht noch von den Äpfeln, die nach einer gewissen Zeit eine bräunliche Verfärbung annehmen, wenn man sie aufgeschnitten hat. Aber was kann das alles mit dem menschlichen Organismus zu tun haben?
 
Natur und GesundheitDieser Frage möchten wir heute einmal von Grund auf nachgehen und versuchen sie zu klären. In der deutschen Sprache nennt man diese wichtigen Substanzen „Radikalfänger“. Aber was ist das denn schon wieder? Hier ist die Rede von freien Radikalen, gegen die diese Substanzen eine große Hilfe sein können. Hier handelt es sich um Moleküle von Sauerstoff. Sie bestehen normalerweise aus zwei Elektronen, nämlich einem, das eine elektrische Plus-, und einem, das eine Minus-Ladung hat. Nun stellen Sie sich einmal vor, was geschieht, wenn eines dieser Elektronen beschädigt wird, weil ihm eines seiner beiden Elektronen abhanden gekommen ist. Eine gewisse Zeit lang ist das überhaupt nicht tragisch, denn solch defekte Moleküle können zum Beispiel in Ihrem Immunsystem noch wertvolle Arbeit leisten. Aber sie vermehren sich rasend schnell, und bald ist die gesunde Balance zwischen ganzen und defekten Molekülen verschwunden. Und nun spricht man von „freien Radikalen“, die im Körper unermesslichen Schaden anrichten können. Es ist dies der Prozess der „Oxidation“ oder des „oxidativen Stresses“ , den wir hiermit geklärt hätten. Manche Wissenschaftler gehen nun sogar so weit, die freien Radikalen für das Entstehen von Krebs verantwortlich zu machen. Allein daran ersehen Sie sicherlich die absolute Notwendigkeit etwas gegen sie zu unternehmen, wenn Sie sich Ihre Gesundheit erhalten möchten. Und hier kommen jetzt die antioxidativen Substanzen ins Spiel. Wie ihre Bezeichnung bereits vermuten lässt, stoppen oder verhindern sie das ungebremste Ausbreiten der freien Radikalen in Ihrem Organismus. Ob und wie weit der Prozess der Oxidation in Ihrem Organismus schon fortgeschritten ist, lässt sich ebenfalls leicht feststellen. Denn wenn Ihre Haut zum Beispiel eine fahle Verfärbung hat oder Sie unter Krampfadern und schwachen Venen zu leiden haben, sind das sichere Anzeichen. Auch die Degeneration der Augen, die mit dem Alter einher geht, ist beileibe kein Naturgesetz, sondern zu einem großen Teil ebenfalls auf die fortschreitende Oxidation im Organismus zurück zu führen. Und da die freien Radikalen keinen Unterschied machen und es ihnen ganz egal ist welchen Zellen sie ein Elektron entreißen, kann auch Schlaganfall, Demenz oder Schmerzen in den Gelenken die Folge sein. Nun unterscheidet man zwischen antioxidativen Substanzen, die fettlöslich sind, und solchen, die sich in Wasser besser auflösen und vom Körper weiter verarbeitet werden können. Sie kommen meist in vielen Nahrungsmitteln vor (exogene Stoffe) und werden in manchen Fällen sogar vom Organismus selber hervor gebracht (endogene Stoffe. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie ein weitgehend gesundes Leben führen, indem Sie zum Beispiel von den so genannten Genussgiften Abstand halten.
 
Astaxanthin aus HawaiiIn diesem Fall kann die Zirbeldrüse richtig funktionieren und unter anderem einen der wichtigsten antioxidativ wirkenden Stoffe produzieren. Dieser wird als „Glutathion“ bezeichnet. Andere Quellen sind die Vitamine C und E sowie einige Arten von Proteinen wie zum Beispiel Albumin oder Haptoglobin. Diese exogenen Substanzen haben jedoch ein Problem. Denn um ihre Wirkung auch richtig und im vollen Umfang entfalten zu können, wird eine ganze Reihe von Spurenelementen gebraucht. Zu ihnen gehören vor allem Stoffe wie Selen, Kupfer, Mangan und Zink. Sie sollten auf jeden Fall dafür Sorge tragen Ihrem Organismus genug von solchen Mineralien zuzuführen. Denn einerseits werden sie für die Bioverfügbarkeit der exogenen Substanzen benötigt und spielen andererseits ebenfalls beim Bekämpfen der freien Radikalen eine nicht zu unterschätzend wichtige Rolle. Es ist darüber hinaus von großem Vorteil, wenn die vorgenannten Vitamine C und E zusammen vorhanden sind. Denn auch diese bestehen in letzter Instanz aus Molekülen. Trifft nun ein Vitamin E auf ein freies Radikal, überlässt es ihm eines seiner Moleküle. Nun spricht man hier von einem „Vitamin-E-Radikal“. Wenn genügend Vitamin C vorhanden ist, kann dieses neue Radikal dem Organimus nicht schädlich werden. Denn das C-Vitamin repariert es sofort wieder. Und das ist eine der wichtigsten Rollen, die dieses Vitamin im menschlichen Organismus zu erfüllen hat. Wie entstehen nun aber diese gefährlichen freien Radikalen? Oder anders gefragt: Wie sollten Sie in Zukunft leben und sich verhalten, um ihr Ausbreiten zu verhindern? Zum Einen sollten Sie sich vor allzu viel UV-Strahlung schützen. Verwenden Sie ein hochwertiges Sonnenschutzmittel, am besten eines, das sich nicht abwaschen lässt. Hier würde sich Astaxanthin anbieten, ein rotes Pulver, das aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis gewonnen wird. Denn es ist ein Sonnenschutz, der von innen wirkt und somit darüber hinaus jede einzelne Zelle des Organismus schützt und nährt.
 

Gesundheit

Gesundheit aus der Natur

Wenn Sie rauchen, sollten Sie auch diesen Konsum zumindest ein wenig einschränken oder am besten ganz beenden. Auch der Alkohol und übermäßig viel Kaffee kann das Entstehen von freien Radikalen begünstigen. Außerdem ist das Treiben von Sport sehr sinnvoll, wobei Sie auch dies auf keinen Fall übertreiben sollten. Denken Sie immer an den Spruch von Paracelsus, der lautet: „Die Menge macht das Gift!“ Eine nicht zu unterschätzende Bedeutung nimmt aber auch die bewusste Ernährung ein. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung hat sie nichts mit Verzicht zu tun, sondern eher mit einer ständigen Bewusstheit, die wir unseren Lebensmitteln entgegen bringen sollten. Lassen Sie all die Fertig- und Halbfertiggerichte in Zukunft einfach in den Regalen liegen und gehen Sie dazu über, wieder selbst zu kochen. So können Sie selbst entscheiden, was Sie zu sich nehmen und welche Stoffe eben nicht. Es sind dies Glutamat, Süßungsmittel, Konservierungs- und Farbstoffe, die diesen industriell gefertigten Gerichten zugefügt wurden und dem Organismus mehr Schaden zufügen können, als dass sie irgendeinen Nutzen hätten. Greifen Sie stattdessen lieber zu Obst und Gemüse der Saison, das am besten in Ihrer Region produziert wurde. So tun Sie ganz nebenbei auch dem Planeten noch etwas Gutes. Dieselben Effekte hat es aber auch, wenn Sie Ihren Fleischkonsum vermindern. Sie können also selbst eine ganze Menge für Ihr Wohlbefinden tun und somit die Verantwortung für Ihr Leben übernehmen.
 
www.happy-life-food.eu
 
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6. Mai 2020 | Posted in Alternative Heilmethoden
Dieser Autor hat veröffentlicht 3 Artikel. Mehr Infos über den Autor kommt bald.

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