Antioxidans und Ernährung: Ein großes Thema

Einmal Hand auf´s Herz: Wie gehen Sie bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel und Mahlzeiten vor? Es ist doch gemeinhin Ihr Geschmack, der darüber entscheidet, was in Ihrem Kühlschrank und letztlich auf dem Teller landet und was eben nicht. Und der beruht auf der Erfahrung vieler Jahre. Schon Ihre Eltern haben Ihnen vorgelebt, was essbar ist und wie es zubereitet werden muss, damit es schmeckt, und nicht nur den Magen füllt. Später sind dann noch Hunderte von Rezepten dazu gekommen, die Ihren kulinarischen Horizont erweitert haben. Sie kamen von Freunden, von Bekannten, aus der Familie, Büchern, Zeitschriften und sicher auch aus speziellen Seiten des Internet. Und haben Sie in diesem ganzen Prozess jemals etwas von einem Antioxidans gehört? Wir gehen jede Wette ein, dass das niemals geschehen ist! Und dennoch sind vor allem Wirkstoffe mit dieser Bezeichnung so immens wichtig nicht nur für Ihr allgemeines Wohlbefinden, sondern letztlich auch für die Gesundheit, die Sie sich ein ganzes Leben lang erhalten möchten.
 

Gewürzen

          Gewürzen

Diese Wirkstoffe stecken in Orangen und Zitronen, aber auch in vielen Gewürzen, die unser Essen verfeinern. Und sie übernehmen eine außerordentlich wichtige Aufgabe im menschlichen Organismus. Sie bilden nämlich eine schlagkräftige Armee gegen einen Feind, der uns die Gesundheit verleiden will: Die freien Radikalen. Nun sind wir natürlich nicht gegen die Freiheit und auch nicht grundsätzlich gegen irgendeinen Radikalismus. Und auch die freien Radikalen sind nicht per se böse oder gefährlich. Sie werden nämlich in Ihrem Immunsystem für einen sehr wichtigen Job gebraucht. Kritisch wird es erst, wenn sich zu viele von ihnen in Ihrem Organismus aufhalten. Dann beginnt nämlich ein Prozess, an dessen Ende so schlimme Erkrankungen wie Schlaganfall, ja sogar Krebs auf Sie warten können. So betrachtet muss man ja „nur“ diese Vermehrung stoppen oder bestenfalls verhindern, um auf der sicheren Seite zu sein! Ja, und genau hier liegt die Schwierigkeit. Denn Sie müssen irgendwie zur Arbeit kommen, Sie müssen in einem Haus, einer Wohnung leben, Sie müssen Kleidung haben und essen. Auf keinen einzigen dieser Punkte können Sie verzichten. Jeder einzelne dieser Punkte trägt aber dazu bei, dass sich die freien Radikalen mehr und mehr verbreiten. Denn jeden Tag kommen wir mit immens vielen Giften in Kontakt, ob wir das nun wollen oder nicht. Die Schadstoffe lauern in der Luft, im Wasser und ja, auch und gerade in der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Denken Sie nur an die Massen von Antibiotika, von Hormonen und Düngemitteln. Denken Sie aber auch an die Pestizide, mit denen die billige Jeans aus dem Discounter behandelt wurde. Aber auch der Elektro- und Abgassmog in den Straßen tut ein Übriges dazu, dass wir uns immer kränker statt gesünder fühlen.
 
Die Schadstoffe lauern in der Luft

        Die Schadstoffe lauern in der Luft

Was also können, was sollten Sie am besten unternehmen? Das A und O der Gesundheit und ihrer Erhaltung ist und bleibt die Ernährung. Und hier muss die erste Frage jetzt nicht mehr sein, was Ihnen schmeckt, sondern vielmehr die Frage nach dem Nutzen oder eben dem Schaden für Ihre Gesundheit. Und hier muss auch wieder das eine oder andere Antioxidans zur Sprache kommen, denn dies sind die Wirkstoffe, die die freien Radikalen an ihrer allzu starken Ausbreitung hindern können. Keine Sorge, wir sprechen hier ausdrücklich nicht von irgendwelchen Ergänzungsmitteln, die Sie sich kaufen sollen. Die Rede ist von einer ausgewogenen Ernährung, die die Gesundheit, aber natürlich auch den Genuss im Blick hat. Sie sollten also jeden Tag genug Lebensmittel zu sich nehmen, die Ihrem Körper viel Vitamin C und E zur Verfügung stellen können. Also die bereits erwähnten Zitrusfrüchte, aber auch zum Beispiel Karotten, Tomaten, Süßkartoffeln und schwarze Johannisbeeren. Verwenden Sie zum Braten am besten Raps- oder Sonnenblumenöl, das eine hochwertige Qualität aufweist. Auf´s Geld sollten Sie beim Kauf solcher Artikel ganz zuletzt schauen, denn was kann wertvoller als Ihre Gesundheit sein? Viele Menschen sind leider der Meinung, das Essen sei der Posten, an dem sich jeden Monat wirklich Geld sparen ließe. Aber nichts kann falscher als diese Ansicht sein. Denn was Sie hier vermeintlich einsparen, müssen Sie über kurz oder lang hundertfach in die Apotheke tragen oder bei Ihrem Arzt lassen. Billige Lebensmittel können gar nicht die Qualität aufweisen, die Sie sich wünschen. Gewöhnen Sie es sich daher an, und kaufen Sie in Zukunft nur noch Obst und Gemüse, das aus biologisch-ökologischem Anbau stammt. Das kostet zwar empfindlich mehr als das „normal“ Erzeugte, Ihr Wohlbefinden wird es Ihnen aber danken! Durch den Verzehr nur einer Mango erhalten Sie gleich ganze 2,6 mg an Vitamin E. Das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass der Bedarf eines Tages bei 11 bis 12 mg liegt. Das setzt natürlich voraus, dass Sie gesund sind und an keiner chronischen Krankheit leiden. Auch, wenn Sie in Ihrem Beruf mental sehr stark gefordert sind oder Sie mit den Auswirkungen von Stress zu kämpfen haben, kann Ihr täglicher Bedarf höher ausfallen.
 
Vom Vitamin C hingegen sind es ca. 95 mg, die Sie Ihrem Organismus jeden Tag zuführen sollten, um sich Ihr Wohlbefinden zu erhalten. Das erscheint sehr viel. Aber schon 100 g australische Buschpflaumen liefern Ihnen bis satte 3.000 mg! Nun ist es nicht immer einfach, solch exotische Früchte überhaupt zu erhalten. Doch sehr gut können Sie auf Orangen, Himbeeren und Erdbeeren ausweichen. Aber auch Karotten und sämtliche Kohlsorten sind ausgezeichnete Quellen. Beachten sollten Sie nur, dass sich dieses Vitamin verflüchtigt, sobald es stark und lange erhitzt wird. Daher unsere Empfehlung: Nehmen Sie wenigstens ab und zu auch mal eine rohe Karotte zu sich! Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie es auch hier nicht übertreiben. Sie dürfen Ihre Ernährung also nicht nur auf die Zufuhr von Vitaminen abstellen. Ebenso verhält es sich mit dem Sport, den Sie nur in Maßen betreiben sollten. In diesem Fall kann auch er Ihrer Gesundheit zuträglich sein – und sei es nur, dass er den Kopf frei macht und die trüben Gedanken verjagt. Sie sollen Ihren Körper nicht zu Höchstleistungen peitschen, denn Sie sind ja kein Profisportler! Dies alles sind keine Erkenntnisse heutiger Wissenschaft. Denn schon der berühmte Paracelsus wusste es vor einigen Jahrhunderten: Erst die Menge macht das Gift.  www.ESOVita.de
 
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14. August 2016 | Posted in Alternative Heilmethoden
Diese Autor hat veröffentlicht 2 Artikeln. Mehr Infos über den Autor kommt bald.

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